Einbruchschutz für das Kinderzimmer

Dem Statistischen Bundesamt zufolge findet alle 2 Minuten ein Einbruch in Deutschland statt. So gesehen ist ein wirksamer Schutz vor Einbrechern unerlässlich. Gerade auch das Kinderzimmer gestaltet sich als ein sehr sensibler Raum.

Nicht nur, dass darin das Kind vor Angriffen oder Kidnapping geschützt wird, auch befinden sich in dem Kinderzimmer Dinge, die einen ideologischen Wert darstellen, weil sie etwas mit dem Kind oder Baby verbindet. In der Regel hat der Einbrecher leichtes Spiel. Mit 2 bis 3 gekonnten Handbewegungen und einem etwas größeren Schraubenzieher ist das Fenster oder die Balkontür offen.

-> Die Tendenz zeigt: Nur jeder sechste Einbruch wird aufgeklärt.

Einbruchschutz für das Kinderzimmer

Das Kinderzimmer sichern

Bei einem Kinderzimmer kommt es natürlich auch auf die Lage des Zimmers an. Befindet sich die Wohnung mit dem Kinderzimmer auf einer höheren Etage, ist das Fenster automatisch schon durch die Höhe gesichert. Befindet sich das Fenster unter dem Dach, wäre von dort ein Einstieg möglich. Möchte man hier das Standard-Fenster mit einer Sicherung aufrüsten, könnten Rollzapfen eine Lösung sein.

Diese bieten aber auch nur unzureichend Schutz. Besser sind Stangenschlösser, die Fenster und Balkontüren schützen. Bei Kindern sind abschließbare Fenstergriffe Pflicht. Mechatronik-Produkte über Funkverbindung und Alarm sind eher etwas für ein alleinstehendes Haus oder sie werden bei einem Neubau schon automatisch mit einbezogen.

Überwachungskamera

Sicherheit durch Rollläden

Bei einem Einbruch geht es auch hauptsächlich darum, Lärm zu vermeiden. In einem Haus bekommen es die Besitzer meist gar nicht mit, wenn an ihrem Haus ein Einbruch zum Beispiel im Kinderzimmer stattfindet. Ein Rollladen schützt nicht nur vor Einbruch, er bietet gleichzeitig noch einen Sicht- und Wärmeschutz.

Die Anbringung sollte jedoch von einer Fachfirma durchgeführt werden. Passen die Lamellen im Größenverhältnis nicht zum Fenster, lässt sich der Rollladen relativ leicht aus der Führungsschiene reißen, ebenso bei billigen Rollläden mit einem geringeren Alugewicht pro m². Jetzt bleibt eigentlich nur noch der Eingangsbereich übrig.

Einbrecher

Die Türsicherung

Die meisten Zimmertüren öffnen sich bereits, wenn man sich etwas heftig dagegen lehnt. Ein wirksamer Schutz mit einem Querriegelschloss wäre hier bei kleinen Kindern nicht angebracht. Wer Angst um sein Kind im Kinderzimmer hat, sollte eventuell ein Zahlenschloss in Betracht ziehen, wenn das Kind mindestens 5 Jahre alt ist und von der Größe auch das Schloss erreicht. Türsicherungen sollten im Idealfall vom Fachmann montiert werden.

Alternativ könnte ein Zusatzschloss an der Zimmertür helfen. Wichtig ist nur, dass innen kein Schlüssel steckt und sich das Kind damit selbst von innen einschließt. Eine weitere Maßnahme wäre eine einbruchhemmende Tür im Kinderzimmer. Diese sollte nach DIN EN 1627 und der Widerstandsklasse 2 geprüft sein.

Kindersicheres Zuhause

Jahr für Jahr verletzen sich viele Kinder in der Wohnung. Der folgende Beitrag informiert Eltern darüber, wo im Zuhause Gefahren lauern und wie sie ihre Wohnung kindersicher gestalten können.

Kindersicheres Zuhause

Kindersicheres Zuhause mit einfachen Handgriffen schaffen

Vor allem für Kleinkinder lauern im eigenen Zuhause mehr Unfallgefahren als im Straßenverkehr. Häufige Verletzungen sind Verbrühungen, Verbrennungen und Kopfverletzungen. Deshalb müssen Eltern dafür sorgen, die Umgebung von Kleinkindern so weit wie möglich gefahrenfrei zu gestalten. Wichtig ist, dass Eltern auch versteckte Gefahrenquellen entdecken.
Da diese Gefahren nur beseitigt werden können, wenn sie erkannt werden, müssen Vater und Mutter das eigene Zuhause mit den Augen ihres Kindes sehen. Verkannte Gefahren können beispielsweise herunterhängende Kabel von Elektrogeräten (Bügeleisen), rutschende Fußläufer und Regale sein, die vom Kind als Kletterturm genutzt werden.

Wohnung aus der Perspektive des Kindes betrachten

Damit die Wohnung zum sicheren Zuhause für die gesamte Familie wird, müssen die Eltern die Wohnumgebung aus der Perspektive des Kindes betrachten. Dazu sollten sie sich auf den Bauch legen und durch die Wohnung robben – klingt erstmal seltsam, ist aber durchaus hilfreich. Alle Gegenstände in dieser Augenhöhe sind für das Kind erreichbar und stellen eine Gefahrenquelle dar. Ab Erreichen des 4. Lebensjahres können Kinder allmählich Gefahren erkennen. Ein kindgerechtes Zuhause schützt nicht nur vor dramatischen Unfällen, sondern schafft auch Erleichterung bei Eltern.

Kind in der Küche

Küche und Wohnbereich kindersicher machen

Einer der spannendsten, leider aber auch gefährlichsten Bereiche in der Wohnung ist für Kleinkinder die Küche. Folgende Maßnahmen sind für eine kindersichere Umgebung nötig:

  • Verhindern, dass Schubladen vollständig herausgezogen oder überhaupt vom Kind geöffnet werden können
  • An Türen von Küchenschränken kleine Haken anbringen, damit sie von Kindern nicht geöffnet werden können
  • Immer darauf achten, dass sich in Reichweite des Kindes weder Kabel noch Elektrogeräte (Bügeleisen, Wasserkocher, etc.) befinden
  • Küchengeräte nach der Benutzung sofort wieder verstauen
  • Herdplatten mit einem Gitter zum Schutz vor Verbrennungen sichern
  • Keine Messer herumliegen lassen
  • Pfannenstiele und Topfgriffe stets nach hinten drehen
  • harte, spitze Kanten und Ecken mit Gummikappen entschärfen
  • Regale mit Winkelhaken in der Wand befestigen, damit sie nicht umfallen können
  • Steckdosen mit spezifischen Abdeckungen sichern

Für das Kind frei zugängliche Treppen blockieren

Alle für das Kind erreichbaren Treppenaufgänge und -abgänge müssen mit Schutzgitter oder einem Sicherheitstor blockiert werden. Tore mit zu leichten Mechanismen können von Kindern geöffnet werden.

Treppe

Putzmittel, Chemikalien und Medikamente einschließen

Potenziell gefährliche Substanzen (Medikamente, Kosmetika, Putzmittel) müssen zwingend außerhalb der Reichweite von Kindern in verschlossenen Schränken beziehungsweise Behältnissen aufbewahrt werden. Dies gilt auch für Handtaschen mit Gegenständen, die vom Kind verschluckt werden können.

Eltern-Kind-Bindung

Kinder sind die Zukunft von morgen. Daher gilt es, sie zu schätzen, zu beschützen und vor allem auch kindgerecht großzuziehen. Ein besonders wichtiger Punkt hierbei ist die Bindung zwischen Eltern und Kind. Im Folgenden wird genauer erläutert, warum dies so ein wichtiger Faktor ist.

Eltern-Kind-Bindung

Eltern-Kind-Bindung als Gefühl der Sicherheit

Eine gesunde Bindung zwischen Eltern und Kind sollte schon ab dem Zeitpunkt der Geburt, vielleicht sogar schon weitaus vorher im Mutterleib bestehen. Denn wenn das Kind unterwegs ist, registriert es schon durch die Hormone und Impulse seiner Mutter die Emotionen seiner Eltern.
Eine Bindung zwischen dem Kind und den Eltern ist außerdem ausschlaggebend für die Gesundheit. Hat das Kind keinen guten Draht zu seinen Eltern (oder andersherum), kann das Kind im Laufe der Zeit Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen entwickeln.

Auch physische Veränderungen und Erkrankungen sind dadurch möglich. Dies sind besonders schlimme Konsequenzen fehlender Bindungen zwischen Eltern und Kind. Ein weitaus schöneres Resultat, welches aus einer gesunden Bindung hervorgeht, ist, dass das Kind ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens entwickeln kann. Dies spiegelt sich auch im ganzen Leben dieses kleinen Menschen wieder, in späteren Liebesbeziehungen, zwischen ihm und Freunden aber auch zu den eigenen Kindern.

Vater und sein Kind

Eltern sind Bezugspersonen

Eltern sind immer Vorbilder, auch wenn es um Bindung geht
Wenn die Eltern nur kaum bis wenig Interesse an einer Bindung mit dem Kind zeigen, wird es umgekehrt genauso sein. Es versucht dann, durch drastische Mittel wie Aggression, Frustration und Regelbrüche Aufmerksamkeit zu erlangen.

Es ist also die Aufgabe der Eltern, es den Kindern bereits in frühen Kindertagen vorzuleben: Die Bindung zwischen Menschen, besonders die Liebe zwischen Eltern und Kind, ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Dazu gehören Umarmungen, Küsse, Aufmerksamkeit und eine fürsorgliche Liebe. Eltern sein bedeutet eben auch, Verantwortung zu übernehmen und ein Vorbild zu sein. Das gilt auch, wenn es darum geht, zu Mitmenschen eine angemessene Bindung aufzubauen.

Mutter und ihr Kind

Freiräume und Grenzen

Die Eltern-Kind-Bindung als stärkste zwischenmenschliche Instanz
Jedes Kind auf der Welt hat es verdient, geliebt zu werden. Hierzu zählt unter anderem auch eine Eltern-Kind-Bindung. Nach Möglichkeit sollte diese Bindung unbedingt gestärkt werden.

Das gilt an jedem Tag und kann durch Spielen, Toben, Kuscheln, aber auch mit Hilfe von sozial-kompetenten Aufgaben wie dem Gespräch miteinander und Fürsorge untereinander erreicht werden. Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass es zu keinem Tausch der Rollen kommt. Kinder sollten Kinder bleiben dürfen und Eltern sollten ihren Aufgaben nachkommen. Eine intakte Eltern-Kind-Beziehung ist in der heutigen Zeit die wichtigste und stärkste Instanz eines Kindes.

Türschloss im Kinderzimmer

Wir haben sie im Badezimmer, im Schlafzimmer und natürlich auch in der Haustür. Türschlösser geben uns Sicherheit und Geborgenheit. Sie sorgen im Zweifel für ausreichend Privatsphäre. Doch ist ein Türschloss im Kinderzimmer auch sinnvoll? Dieser Frage möchten wir im folgenden Artikel nachgehen.

Türschloss im Kinderzimmer

Türschloss im Kinderzimmer – ja oder nein?

Zunächst gibt es kein richtig oder falsch und ob Eltern im Kinderzimmer ein Türschloss einbauen, ist in der Regel eine ganz individuelle Entscheidung. Doch schauen wir uns die Vor- und Nachteile eines Türschlosses im Kinderzimmer mal genauer an.

Ein Türschloss gibt auch dem Kind einen Rückzugsraum und signalisiert den Eltern, dass es in Ruhe gelassen will. Auch Kinder haben das Recht darauf, sich hin und wieder zurückziehen zu können, auch wenn das für viele Eltern zunächst schwierig sein kann. Das Kind kann sich in seinem eigenen Zimmer frei entfalten und ggf. auch die Zimmertür hinter sich schließen. Gerade mit zunehmenden Alter und in der Pubertät ist ein Türschloss für das Kinderzimmer durchaus sinnvoll.

Türschloss

Risiken eines Türschlosses im Kinderzimmer

Andererseits kann ein Türschloss auch mangelnde Sicherheit bedeuten. Stellen Sie sich vor, das Kind schließt sich im Zimmer ein und verlegt im Spieleifer den Schlüssel oder dem Kind passiert etwas, während es sich in seinem Zimmer einschließt. Die Folgen sind kaum vorstellbar. Zudem ist auch ein Missbrauch des Türschlosses vorstellbar. Wenn Eltern ihre Kinder zum Beispiel bestrafen wollen, kann es passieren, dass sie das Kind im Kinderzimmer einsperren. Diese Verhaltensweise stellt eine Freiheitsberaubung und damit eine Straftat dar.

 

Türschloss am Kinderzimmer – das sollte man beachten

Um die größtmögliche Sicherheit für das Kind zu gewährleisten, ist es ratsam, ein Türschloss in die Tür einzubauen, das sich von außen und auch von innen aufschließen lässt. Schließt sich das Kind ein und verlegt den Schlüssel, so kann man von außen immer noch helfen. Im Zweifel kann man auch ein Schloss einbauen, welches sich ohne Schlüssel betätigen lässt. Diese Schlösser kann man oft von außen mit einem Schraubenzieher oder mit einem Geldstück einfach öffnen. Dennoch sollte die Privatsphäre des Kindes respektiert und geachtet werden.

Privat

Fazit: Privatsphäre und Sicherheit

Ein Türschloss im Kinderzimmer ist immer eine sehr individuelle Entscheidung. Im Idealfall sollte man das Kind in diese Entscheidung mit einbinden und über die Vor- und Nachteile informieren. Dennoch sollte man im Zweifel bestimmte Sicherheitsvorkehrungen einbauen lassen, damit man im Notfall immer Zugang zum Kinderzimmer erhalten kann. Nutzt man diese Sicherheitsvorkehrung nicht missbräuchlich, kann ein Türschloss eine große Bereicherung für die Privatsphäre des Kindes darstellen.

Ziel und Inhalte der SAFE-Elternkurse

SAFE bietet eine Art Ausbildung für Eltern und richtet sich auch an werdende Eltern. Die Bindung der Eltern zum Kind soll mittels Elternkurs gefördert werden. Dieses Band des Kindes zu den Eltern ist ein wichtiges Lebensfundament für den Start ins eigene Leben. Hierbei rücken auch immer wieder die alltäglichen Fragen der jungen Eltern in den Vordergrund.

Ziel ist es auch, die Entwicklung eines Kindes vom Babyalter an zu verstehen und für sich entdecken zu können. Die Bedürfnisse des Kindes müssen vom ersten Tag an bekannt sein. Dann lebt es sich erheblich leichter mit Fragen und Befürchtungen. Die Antworten auf die Fragen sind nach diesem Elternkurs bekannt.

Eltern und Kinder

Was bietet SAFE für die jungen Eltern?

SAFE bietet den jungen Eltern eine kompetente Ausbildung, die stets auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Hierdurch gelingt es den jungen Eltern leichter, als Eltern auch tatsächlich sachlich kompetent zu sein. Es kann eine perfekte Eltern-Kind-Beziehung aufgebaut werden, die für das Kind ein wichtiger Baustein in seinem Leben ist.

Kinder entwickeln sich mit einer festen Bindung zu den Eltern gesund und normal. Und damit hierbei auch alle Möglichkeiten für die Eltern und das Kind ausgeschöpft werden, bietet die Ausbildung durch SAFE ein sicheres Fundament. Mit zahlreichen Beispielen, Hilfestellungen und professionellen Beratungen kann SAFE sehr gut dazu beitragen, dass sich die Eltern im Rahmen optimaler Kompetenzen entwickeln, um dem Kind eine positive Zukunft zu ermöglichen.

Mutter und Kind

Wie wird den jungen Eltern die Kompetenz beigebracht?

SAFE bietet beispielsweise schon Kurse an, die vor der eigentlichen Geburt des Kindes liegen. Dies ist übrigens ein guter Zeitpunkt, sich bereits mit den Thematiken auseinanderzusetzen. Denn zu diesem Zeitpunkt ist der Kopf noch frei und es ist auch Zeit vorhanden, um diesen Kurs entspannt und interessiert wahrnehmen zu können. Mit den passenden Themenbereichen können diese Kurse bereits erste Einblicke verschaffen. Auch nach der Entbindung werden Kurse von SAFE angeboten. Hierbei geht es beispielsweise um Entwicklungsstadien des Babys.

Beim SAFE Feinfühligkeitstraining lernen die werdenden Eltern, wie sie Signale eines Babys erkennen können. So werden auch Spiel-, Wickel- oder Mahlzeitensituationen durchgespielt. Weiteres Angebot von SAFE ist eine Beratungshotline. Hier können Eltern aus den Kursen Hilfestellungen erlangen, wenn sie in einer Alltagssituation mit dem Kind nicht zurechtkommen. Über die Hotline wird eine umfassende Beratung, Unterstützung und Informationsweitergabe ermöglicht, die den jungen Eltern in allen Lebenslagen weiterhilft. Dies dient der Stärkung der elterlichen Kompetenz. Die Beratungskraft an der Hotline kennt die Eltern zumeist aus den Kursen, sodass bereits ein Vertrauensverhältnis besteht.

Vater und Kind